Windows 10 Studie findet die automatischen Updates zwar effizient, aber verwirrend

Microsoft ist bereit, dass sich Windows 10 von nun an selbst updatet, mit der kleinsten Interaktion wie möglich mit dem Nutzer, und in der Theorie, macht das die Dinge einfacher. In der Praxis aber, zeigen Studien, dass das automatische Update zwar gute Arbeit leistet, indem es den Windows 10 PC sicher hält, aber der Prozess ist verwirrender als er eigentlich sein müsste.

“Software Hersteller haben es darauf angelgt, dss es für die Nutzer einfacher wird, eine Version ihrer Software auf dem neuesten Stand zu behalten, indem Updates automatisch eingeleitet werden. Dieser Prozess ist aber nicht ohne Kosten und Risiken für den Nutzer”, schrieben die drei Autoren der Studie in einem Artikel (PDF)

Ein Teil des Problems liegt darin, dass den Nutzern nicht bewusst ist, dass ein Teil der Kontrolle in ihren Händen liegt. Forscher an der Universität College London befragten 93 Windows 10 Home Nutzer und fanden heraus, dass nur 28 Prozent über die “aktive Stunden” Fähigkeit Bescheid wussten, was Nutzern erlaubt, eine gewisse Zeit festzulegen, in welcher Windows keine automatischen Updates einleitet, um den Nutzer nicht zu stören.

“Die Hälfte unserer Teilnehmer berichtete von unerwarteten Neu Starts, während ebenfalls eine Hälfte berichtete, dass sie große Befürchtungen haben, dass ein Update viel zu lang Zeit einnehmen würde. Teilnehmer, die zuvor schon schlechte Erfahrungen gesammelt hatten, hatten weniger Glaube an die kontrollierten Updates, als die Teilnehmer ohne schlechte Erfahrungen”, schrieben die Autoren.

Die Last fällt automatisch auf die Nutzer, die verstehen müssen, welche Kontrolle ihnen überlassen wird, trotzdem ist es fair zu sagen, dass das Update System von Windows 10 durchaus verwirrend ist. Das ist hervorgehoben in einem epischen Flussdiagram:

Die Autoren konstruierten ein Flussdiagramm basierend auf ihren Beobachtungen auf einer virtuellen Maschine, welche einen Schnappschuss eines frischer Windows 10 Home Installation beinhaltete. Wann auch immer Microsoft ein neues Update herausbringen würde, sicherten die Autoren diesen Schnappschuss, um dem VM das Download zu erlauben und sie zu installieren. Das erlaubte ihnen, verschiedene Scenarios durchzuspielen, und das Flussdiagramm enthält genug, um dir den Kopf zu verdrehen, es ist “nicht erwartet vollständig zu sein”.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Studie die automatischen Updates auf Windows 10 generell nicht ablehnt, und dazu auch sagt “es kann zu einem Erfolg werden”. Trotzdem gibt es einige Dinge, die noch verbessert werden können, im speziellen wegen der System Neu Starts, und dass die aktive Stunden Fähigkeit “wohl fehlerhaft” ist.

“Wir finden, dass die neu- Starts nicht erfolgen sollten, während der aktiven Nutzung (besonders da die Wiederherstellung einiger Apps nicht versichert werden kann), “ meinten die Autoren.

Soweit es die Autoren behandeln, ist die Einstellung der aktiven Stunden eher schwer zu finden für 97 Prozent der Nutzer. Ein Teil ergibt sich deshalb, da aktive Stunden automatisch eingestellt sind für 8:00 Uhr bis 17:00, was für viele Unternehmen nicht stimmt, aber auch nicht unbedingt für Nutzer zu Hause.

Es ist eine interessante Studie und eine rechtzeitige außerdem, wenn man die vielen Fehler bedenkt, die uns im Oktober 2018 Update vorgestellt wurden für Windows 10. Microsoft hat versprochen zwei große Verbesserungen für Windows 10 vorzustellen, jedes Jahr, plus einer monatlichen Sicherheitsverbesserung, das zeigt die wie wichtig dieses Thema ist.

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